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Die perfekte Bike-Tour

Zusammenfassung

Eine große Motorradtour beginnt nicht erst auf der Straße, sondern mit der richtigen Vorbereitung. Wer mehr will als nur die kurze Runde zum nächsten See, sollte sein Bike vorab gründlich checken. Dazu gehören der korrekte Reifendruck, eine gepflegte und gut geschmierte Kette sowie ein auf Fahrer und Gepäck abgestimmtes Fahrwerk, denn sie entscheiden maßgeblich über Sicherheit und Fahrgefühl. Ebenso wichtig ist der Komfort: Ein bequemer Sitz, ein kleines Windschild und passende Handschuhe für Temperatur und Jahreszeit sorgen dafür, dass auch lange Tage im Sattel Spaß machen. Kleine, aber entscheidende Helfer wie Ohrstöpsel, Griffheizung, Handy- oder Navihalterung mit Stromversorgung sowie ein Bluetooth-Headset erhöhen Entspannung und Konzentration unterwegs. Ergänzt wird das Ganze durch praktische Details wie Visierreinigungstücher, eine durchdachte Gepäcklösung und Spanngurte. Wer zusätzlich Mitglied in einem Mobilclub ist und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet, fährt nicht nur entspannter, sondern auch mit dem beruhigenden Gefühl, für unvorhergesehene Situationen bestens vorbereitet zu sein.

Bist du jemand, der maximal zum nächsten See fährt, dann ist dieses Video nichts für dich. Wenn du aber wirklich auf große Tour gehen willst und mit deinem Bike richtig etwas erleben möchtest, bist du hier genau richtig. Herzlich willkommen, mein Name ist Tom von Motorchecker. Heute zeige ich dir, wie du das Beste aus der Vorbereitung für deine erste große Tour herausholst. Wir starten auf einer kleinen Runde über den Mittleren Ring, für mich nur eine kurze Fahrt, aber mit einer großen Mission: Ich erkläre dir, was du für eine lange Motorradtour brauchst, welche Vorbereitungen wichtig sind und welche Gadgets hilfreich sein können. Punkt Nummer eins ist der Reifendruck. Achte darauf, dass er stimmt – die korrekten Werte findest du im Handbuch oder online. Gerade vor einer längeren Tour solltest du das unbedingt prüfen, denn zu wenig Luft verschlechtert das Fahrverhalten massiv. Das Bike fühlt sich schwammig an, Kurven werden unsauber. Der Check kostet nichts und ist schnell erledigt, egal ob an der Tankstelle oder mit einer eigenen Pumpe in der Garage.

Sicherheit beginnt vor dem ersten Kilometer

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Pflege der Kette. Reinige sie vor der Tour gründlich und fette sie anschließend. Für unterwegs empfehle ich ein kleines Kettenspray im Gepäck. Es nimmt kaum Platz weg, kostet wenig und kann Gold wert sein – besonders bei Regen, Schmutz oder vielen Kilometern. Auch deine Mitfahrer werden es dir danken. Ebenso wichtig ist ein korrekt eingestelltes Fahrwerk. Ein gut abgestimmtes Fahrwerk ist ein echter Gamechanger für Komfort und Sicherheit. Lass es im Zweifel einstellen oder informiere dich über Tutorials. Achte besonders auf die Federvorspannung, vor allem wenn du Gepäck dabei hast. Ich kenne es selbst, wie unangenehm ein zu weiches oder schlecht abgestimmtes Fahrwerk sein kann. Schon kleine Anpassungen machen einen großen Unterschied. Außerdem solltest du ein kleines Multitool dabeihaben – kein ganzer Werkzeugkasten, aber Inbus und Schraubenzieher reichen oft aus, um lockere Spiegel oder Halterungen unterwegs zu fixieren.

Komfort entscheidet, ob die Tour Spaß macht

Komfort spielt auf langen Strecken eine riesige Rolle. Ein Sitz ist für kurze Fahrten egal, aber bei Tages- oder Mehrtagestouren entscheidend. Du hast drei Optionen: einen individuell angepassten Sitz vom Sattler, einen Komfort-Sitz vom Hersteller oder ein universelles Gelkissen zum Aufschnallen. Letzteres ist günstig und flexibel einsetzbar. Auch ein kleines Windschild kann viel ausmachen, besonders auf der Autobahn. Es reduziert den Winddruck und entlastet den Oberkörper spürbar. Ebenso wichtig sind passende Handschuhe. Sie müssen gut sitzen und zur Temperatur passen. Zu enge Handschuhe führen zu Taubheitsgefühlen, falsche Handschuhe bei Kälte können langfristige Schäden verursachen. Ich habe das selbst erlebt. Deshalb: Immer an Wetter und Jahreszeit anpassen. Für lange Touren empfehle ich außerdem Ohrstöpsel, speziell für Motorradfahrer. Sie reduzieren Windgeräusche, ohne wichtige Umgebungsgeräusche auszublenden, und schonen dein Gehör erheblich.

Kleine Helfer, großes Gefühl von Freiheit

Ein echtes Komfort-Highlight ist die Griffheizung. Ich war früher skeptisch, aber sie ist ein absoluter Gamechanger und verlängert die Saison deutlich. Auch bei wechselhaftem Wetter bringt sie enormen Mehrwert. Ebenfalls fast unverzichtbar ist eine Handy- oder Navihalterung, idealerweise mit USB-Anschluss. So kannst du zuverlässig navigieren, ohne dir Sorgen um den Akku zu machen. In Kombination mit einem Bluetooth-Headset bekommst du Naviansagen direkt ins Ohr. Denk auch an einfache Dinge wie Visierreinigungstücher – sie kosten fast nichts und sorgen für klare Sicht. Für den Transport brauchst du eine sinnvolle Gepäcklösung, egal ob Tankrucksack, Hecktasche oder Topcase. Stopfe sie nicht komplett voll und nimm Spanngurte mit. Sehr wichtig ist außerdem eine Mobilclub-Mitgliedschaft wie ADAC oder ÖAMTC – besonders im Ausland. Und zum Schluss: Trink genug, bevor du losfährst. Dehydriert zu fahren ist gefährlich.

Veröffentlichungsdatum: 13.01.2026

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